Neuigkeiten / 7. Juli 2026

Andreas Strauch stellt sich vor

                  Mein Name ist Andreas Strauch, ich lebe und arbeite seit mehr als drei Jahrzehnten im Rheinland und in der Nordeifel. Als Koch und Berufsschullehrer habe.

Andreas Strauch stellt sich vor

 

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Strauch Autor Andreas Strauch

 

Mein Name ist Andreas Strauch, ich lebe und arbeite seit mehr als drei Jahrzehnten im Rheinland und in der Nordeifel. Als Koch und Berufsschullehrer habe ich Generationen von Auszubildenden für die Berufe der Gastronomie und der Bäckerei auf ihren ersten Schritten in den Beruf begleitet.

Ich habe das ungeheure Glück haben dürfen, mein Leben und meine Homosexualität zu jederzeit ohne größere Krisen und Anfeindungen leben zu dürfen. Das Glück der späten Geburt ermöglichte es mir, die AIDS-Krise körperlich unbeschadet zu überstehen.

Das neue Institut der “Eingetragenen Lebenspartnerschaft” erlaubte es zu „heiraten“. Ging es dabei um Nachahmung heteronormativer Lebensvorbilder, oder auch um eine gesellschaftliche Anerkennung? Auf jeden Fall aber um Sicherheit, juristische und finanzielle.

2017 wurde die Ehe gleichgestellt, seitdem sind mein Mann und ich „richtig” verheiratet. Und das ist hier auf dem Land viel weniger ein Problem, als alle, auch wir, befürchtet hatten.

Ebenso lang wie ich bewusst schwul bin, bin ich auf der Suche nach Literatur, die das queere Leben nicht als Besonderheit, als Störfaktor oder als Extremum darstellt, sondern als eine Normalität, welche wie selbstverständlich in die Geschichte integriert ist. Die queere Literaturwelt ist voll von problembeladenen „Coming-out”-Geschichten, mit teils depressiven oder auch überdrehten, kraftvollen Charakteren. Das alles hat seine Berechtigung, doch es war nicht das, was ich lesen wollte.

Also habe ich mich selbst irgendwann daran begeben und die Geschichte von Stefan und An-Lin aufgeschrieben. Manche Teile sind autobiografisch, manches entwickelte sich, während die Geschichte wuchs.

Entstanden ist eine Geschichte über Brüche und Neuanfänge, kulturelle, räumliche, familiäre und emotionale. Eine Geschichte, die Mut machen soll und auch Interesse wecken soll, wie es weitergehen wird. Die Familie Almeida, deren Haus Stefan und An-Lin gekauft und umgebaut haben, hat noch einige Geheimnisse in ihren Kellern verborgen.

 

Der rostige Schlüssel